Kfz-Gutachter der Versicherung oder freier Sachverständiger?
Warum Sie bei einem unverschuldeten Unfall niemals den Gutachter der gegnerischen Versicherung akzeptieren sollten.
Der feine Unterschied bei der Schadensbewertung
Nach einem Verkehrsunfall meldet sich oft erstaunlich schnell die gegnerische Versicherung und bietet einen "Rundum-Sorglos-Service" inklusive eigenem Schadensgutachter an. Doch Vorsicht: Dieser Gutachter arbeitet im Auftrag der Versicherung und hat das Ziel, die Schadenskosten für seinen Arbeitgeber so gering wie möglich zu halten.
Das Risiko des Versicherungs-Gutachters
Gutachter, die direkt von der Versicherung geschickt werden, neigen oft dazu:
- Den Wiederbeschaffungswert zu niedrig anzusetzen.
- Die Wertminderung des Fahrzeugs herunterzuspielen.
- Stundenverrechnungssätze freier Werkstätten statt Markenwerkstätten anzusetzen.
- Nutzungsausfallzeiten extrem knapp zu kalkulieren.
Die Vorteile eines freien Kfz-Gutachters
Ein unabhängiger Kfz-Sachverständiger arbeitet neutral und ermittelt den tatsächlich entstandenen Schaden objektiv. Er sorgt dafür, dass alle Schadenspositionen – wie Wertminderung, Nutzungsausfall und Reparaturdauer – vollständig und gesetzeskonform dokumentiert werden. Bei einem Haftpflichtschaden ist dieser Service für Sie völlig kostenfrei, da die Gegenseite die Kosten tragen muss.